Andreu Ginestet wuchs in Barcelona auf, geprägt von Künstlern wie Antoni Gaudí, Joan Miró und Salvador Dalí. Mit 20 Jahren begann er eine fundierte Ausbildung, in der er sich insbesondere bildhauerische Techniken aneignete.
Im Zentrum seines Schaffens steht die „soziale Plastik“ – eine Kunstform, die aktiv in gesellschaftliche Prozesse eingreift. Sein erster großer öffentlicher Auftrag, Elan (1988–1998), thematisiert die menschliche Emanzipation und die Abkehr von Gewalt. Es folgten zahlreiche Auszeichnungen sowie Arbeiten in Stein, Bronze, Stahl und monumentaler Malerei. 2017 realisierte er ein 30 Meter langes Relief mit Malerei für eine Schule in Deutschland.
Seine Werke verbinden Ästhetik mit sozialwissenschaftlichen Ansätzen und regen gesellschaftliche Dialoge an, mit dem Ziel, Gewalt zu verstehen und zu reduzieren. Dabei entwickelt Ginestet kontinuierlich neue Ausdrucksformen – von keramischen Bauwerken über mineralisch anmutende Malerei bis hin zu fotografischen Arbeiten.
Seine Kunst ist von Empathie geprägt und versteht sich als Reflexionsraum für eine verletzliche, aber hoffnungsvolle Zukunft.
Seit 2023 arbeitet er mit Frank N zusammen und war an den Projekten OAA #9–11 beteiligt, die Kunst und Frieden in einem transdisziplinären Dialog vereinten.
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