Gerhard Roßmann ist Industriedesigner, Verleger und Künstler und lebt in Wuppertal. Er studierte von 1974 bis 1979 Industriedesign an der Bergischen Universität Wuppertal.
Von 1983 bis 1997 war er Geschäftsführer der Wupper Nachrichten. 1991 gründete er das HEINZ-Magazin, das er bis 2014 als Herausgeber leitete.
Seit 2014 widmet sich Roßmann seiner künstlerischen Arbeit. Im Mittelpunkt stehen existenzielle Themen wie Leben und Tod, religiöse Vorstellungen und Jenseitsbilder. Seine Arbeiten sind meist raumgreifende Installationen, die symbolische Objekte und konzeptuelle Ansätze verbinden.
Mit dem Projekt „Sieben Särge“ (seit 2014) begann seine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Tod. Die Arbeit wurde erstmals 2015 in Wuppertal gezeigt und anschließend in mehreren Städten ausgestellt. Es folgten Installationen wie „Sieben Schubkarren – sind wir nicht alle Sternenstaub?“ (Dresden, 2020), „Aftermath – die Reliquien der Heiligen Helena“ (2021, mit Chrystel Guillebeaud) sowie das „Polyptychon der Lebenden und der Toten“ (Bochum, 2023).
Roßmanns Werk kreist um die Unausweichlichkeit des Sterbens und die Frage nach Bedeutung und Vorstellung des Todes – zwischen Endlichkeit und möglichen Formen des Weiterlebens.
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